3. Tag in Sydney

5.8.

Dritter und letzter Tag in Sydney

Wir fuhren am Vormittag zum Hafen und buchten eine Whale-Watching-Tour. So was ist ja gleich ausgebucht! Um 13:15 sollte es losgehen. In der Zwischenzeit besuchten wir das National Maritime Museum gleich auf der anderen Hafenseite. Man überquert per Fußgängerbrücke die Bucht. Wir nahmen das Navyticket, das uns berechtigte, einen ausgedienten Zerstörer und ein ausgedientes U-Boot zu besichtigen. Das war mal was!

Zuerst kam das U-Boot dran. In so einem Gefährt ist es wirklich so eng wie es im Film immer aussieht! Da heißt es echt aufpassen auf seinen Kopf. Der Einstieg erfolgte vorn über den Torpedoraum. Ein Volunteer erklärte uns die Funktionsweise des U-Bootes und wie die Torpedos geladen und abgefeuert wurden. Es ging weiter bei den Mannschaftsräumen. Das U–Boot hatte Platz für 66 Personen. Fast nicht zu glauben! Auf der Brücke konnte man durch das Periskop gucken und dabei den Sydney Tower erblicken. Weiters konnte man die Kombüse, Bad/WC und den Maschinenraum mit den beiden großen Dieselaggregaten sehen.

Als nächstes gingen wir weiter zum Kriegsschiff, die HMAS Vampire. Dort konnte man ebenfalls einen Rundgang absolvieren. Auf der Brücke ließ es sich gut sitzen am Kommandostuhl, fast wie auf der Enterprise gg

Um etwa halb eins gingen wir zum Pier, um auf unser Boot zu warten, welches uns hoffentlich zu den Walen bringt. Eine halbe Stunde mussten wir ausharren. Dann endlich kam die „True Blue“ dahergeschippert. Hoffnungsvoll setzten wir uns aufs Vorderdeck. Da hat man die beste Aussicht dachten wir uns. Leider war dieser Platz auf der windigste uns kälteste Platz auf dem Schiff. Aus diesem Grund besorgten wir uns Segeljacken. Die waren dann echt eine Wohltat, denn von der Kälte spürte man in diesen Jacken nichts mehr! Es ging eine Weile raus aufs offene Meer und dann steuerte unser Boot auf ein weiteres zu, die ebenfalls auf die Wale warteten. Eine Zeit lang passierte nicht, aber dann konnte man das Auspusten der Luft und die Schwanzflossen bestaunen. Das ging eine Weile so weiter. Gegen Ende unserer Tour vollführte der Wal endlich einige Rückwärtssalti!! Da hatte sich die Tour mehr als gelohnt! Beim Zurückfahren begleiteten uns noch mehrere Delphine und ein Seehund. Nach der Rückkehr fuhren wir wieder zurück zum Caravan Park.

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